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Jürgen Schöntauf: “Die Gestaltung unserer Gegenwart und Zukunft liegt in unserer eigenen Hand.”

Jürgen Schöntauf ist Zukunftsdenker und Optimist aus Überzeugung. In seinen Vorträgen, Büchern und Artikeln zeigt er anhand zahlreicher Beispiele, dass die Welt besser ist, als viele glauben, und wir sie gerade deshalb noch besser machen können. Gemeinsam mit seiner Frau hat er in Hennef (in der direkten Umgebung von Köln und Bonn) eine Kommunikations- und PR-Agentur. Der Berufsweg von Jürgen Schöntauf war allerdings alles andere als gradlinig. Nach der mittleren Reife lernte er den Beruf des Einzelhandelskaufmanns, um dann direkt nach der Lehre zur Bundeswehr zu gehen.

Dort hat es Ihn dann zur Luftwaffe verschlagen. Er war am Köln-Bonner Flughafen als Flugberater tätig. Er holte das Abitur nach und studierte nach seiner Dienstzeit Grafik- und Kommunikationsdesign. Noch während des Studiums machte sich Jürgen Schöntauf als Grafik-Designer selbstständig. Das ist jetzt mehr als 22 Jahre her. Eine Zeitlang unterrichtete er für Schulungsunternehmen die Adobe-Programme Pagemaker, Acrobat und Illustrator und hat dann ein Buch über Adobe Golive und bei Galileo Press Bücher über Illustrator und Photoshop geschrieben. 2002 traf er seine heutige Frau Sonja, die als Texterin und PR-Fachkraft in meine damalige Bürogemeinschaft kam. Heute leben und arbeiten sie mit Ihren zwei Kindern (7 und 10 Jahre alt) seit einigen Jahren im Rheinland.

Grafik-Design macht er nur noch selten, dafür gibt es mittlerweile begabtere Leute. Die Hauptaufgaben liegen für Jürgen Schöntauf in den Bereichen Beratung, Strategie und Konzepte. Er mag es einfach, immer neue Ideen zu entwickeln.

Was treibt Sie im Leben an?

Optimismus und vor allem eine grenzenlose Neugierde. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir in einer wunderbaren Welt leben und es uns noch nie so gut ging, wie heute. Die Gestaltung unserer Gegenwart und Zukunft liegt in unserer eigenen Hand. Wir entscheiden, ob wir die Welt noch besser machen wollen, als sie ohnehin bereits ist.

Wie ist es eigentlich zum aktuellen Buch „Sinnstifter“ gekommen?

Wir arbeiten mit unserer Agentur hauptsächlich für mittelständische B2B-Unternehmen. Es gibt dort in der Regel zwei Arten von Geschäftsführern. Die einen sind Ingenieure und kommen aus der Praxis. Die sind auch als Geschäftsführer noch ganz stark operativ involviert. Nicht weil sie müssen, sondern weil sie es wollen. Die andere Sorte Geschäftsführer kommt in der Regel aus dem Controlling und ist somit stark finanzgetrieben. Beides ist nicht wirklich optimal, um sich zukunftsorientiert um strategische und unternehmerische Aufgaben zu kümmern. Was häufig dabei auf der Strecke bleibt, ist beispielsweise der Aufbau und die Pflege einer Unternehmens- und Wertekultur, oder auch die Frage, wie soziale Verantwortung in die Unternehmensstrategie implementiert werden kann. Sie erkennen durchaus, wie wichtig das für ihr Unternehmen ist, aber das Produktionsproblem in Ungarn, Rumänien, China … ist immer dringender. Es ist das klassische Problem: Dringend schlägt wichtig. Allerdings sind sie ständig auf Reisen. Irgendwann dachte ich mir, womöglich haben sie dann die Zeit, wenigstens mal etwas darüber zu lesen. Es hat dann aber noch eine ganze Zeit gedauert, bis sich das Thema auch bei mir so verdichtet hatte, dass ein Buch daraus entstehen konnte.

copyright: Manfred-Limbach

Hat es dafür einen bestimmten Auslöser gegeben?

Ein Auslöser war dann, dass ich feststellte, dass es bereits eine Anzahl an Unternehmern gibt, die durchaus bereits eine Menge großartiger Sachen machen. Es weiß nur kaum jemand davon, weil die auch nicht großartig darüber reden. Andererseits ist Unternehmertum in Deutschland immer noch unglaublich schlecht angesehen. Auf einem Werteforum der Wertekommission e. V. im März 2015 wurde das ausgiebig diskutiert. Spätestens da war mir klar, jetzt ist es Zeit für mein Buch. Zum einen, um endlich mal zu zeigen, dass Unternehmer nicht dem klassischen Klischee des Ausbeuters und raffgierigen Menschen entsprechen und zum anderen, um anderen Unternehmern zu zeigen, dass es sich lohnt, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

Wie und wo haben Sie die unzähligen Sinnstifter kennengelernt?

Einige, wie Detlef Lohmann von der allsafe Jungfalk GmbH oder Dr. Nikolaus Förster von Impulse kannte ich bereits. Boris Thomas habe ich auf der Fehlerkonferenz der Impulse kennengelernt und war direkt von ihm sehr beeindruckt. Andere habe ich dann bei meinen Recherchen entdeckt und habe dann mit ihnen Kontakt aufgenommen.

Die präsentierten Sinnstifter sind alle sehr eng mit Nachhaltigkeit und Achtsamkeit verbunden?

Sie sind vor allem durch eine hohe Werteorientierung, einer funktionierenden Unternehmenskultur und durch Wertschätzung für ihre Mitarbeiter und allen Menschen, die mit ihren Unternehmen zu tun haben, verbunden. Das zeichnet sie alle aus.

Was bedeutet für Sie Nachhaltigkeit?

Nachhaltigkeit ist ja mittlerweile schon ein Buzzword geworden. Alles ist nachhaltig und keiner weiß mehr genau, was eigentlich gemeint ist. Letztendlich sollte Nachhaltigkeit immer bedeuten, etwas zu schaffen, das eine lange Haltbarkeit besitzt oder sich sehr lange positiv in die Zukunft hinein auswirkt. In diesem Sinne hat Nachhaltigkeit auch mit Lebensqualität zu tun.

Welche Rolle spielt Journalismus bzw. spielen Medien beim Thema Nachhaltigkeit und in der Wertediskussion?

Journalisten, die sich mit diesen Themen auseinandersetzen, können gute und positive Beiträge dazu schreiben, die dann eine breite Leserschaft ansprechen und so auch Menschen erreichen, denen das nicht so präsent ist. Es steht beispielsweise aktuell zu befürchten, dass nach der Wahl von Donald Trump auch hier bei uns in den nächsten Monaten die Sprache immer weiter verroht und vor den Wahlen mit Lügen, Diffamierungen und Beleidigungen gearbeitet wird. An dieser Stelle sind auch die Medien gefragt, denn sie können beispielsweise immer wieder die Frage nach unseren Werten stellen bzw. darauf verweisen. Aber auch im Umweltbereich können Journalisten mit spannenden Beiträgen zu mehr Wissen beitragen, so wie es Niels Boeing in einem Artikel in der Zeit getan hat. Unter der Überschrift »Unter Strom« hat er sich mit »13 drängenden Fragen zur Gegenwart und Zukunft der Energie« beschäftigt und so den Leser durch die Themenvielfalt der Energiewende geführt. Auf 3sat lief mal ein Beitrag zu »Versteckte Kosten – Ökostrom ist günstiger als konventioneller Strom«. Das Ganze wurde als Cartoon präsentiert und plötzlich war ein eigentlich eher fades Finanzthema total interessant. Ich sehe Journalisten tatsächlich in einer großen Verantwortung für Themen wie Nachhaltigkeit, Kultur oder Werte. Sie können im Idealfall viel Positives bewirken.

Wie zeigt sich Ihr Optimismus und was macht Sie so optimistisch?

Ich versuche immer, das Beste aus einer Situation zu machen. Ein Beispiel: Ich war Ende der Neunziger des letzten Jahrhunderts durch einen Bänderabriss am Fuß außer Gefecht, weil damals noch ein dicker Gips um Fuß und Bein gelegt wurde. Genau zu diesem Zeitpunkt rief ein Verlag an und fragte nach, ob ich ein Buch über das Programm Adobe Golive schreiben könnte. Ein Schulungsunternehmen hatte mich empfohlen. Da ich gerade viel Zeit hatte, sagte ich zu. Nach dem Telefonat musste ich erst einmal nachschauen, was Golive überhaupt für ein Programm war. Ich stellte fest, dass es zur Erstellung von Webseiten diente. Von beidem – weder von Golive noch von Webseiten hatte ich überhaupt keine Ahnung. Da ich mir das Programm anschauen und lernen musste, kam mir die Idee, die Leser daran teilhaben zu lassen und schrieb ein Workshopbuch. Es wurde ein großer Erfolg und stand sogar viele Wochen unter den Top 50 der Amazon-Bestsellerliste. Es war mit 18.000 verkauften Exemplaren das zweit erfolgreichste Computerbuch des Jahres.

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Allerdings ist mein Optimismus auch sehr oft auf die Probe gestellt worden. Meine erste Tochter starb im Alter von fünfeinhalb Jahren an Leukämie. Ich stürzte damals mit meiner Frau in eine tiefe Sinnkrise. Danach erlitt sie noch drei Fehlgeburten, bis unser Sohn geborgen wurde. Der dann ebenfalls im Alter von knapp vier Monaten lebensgefährlich erkrankte. Bei ihm ging alles zum Glück gut aus, aber es waren nicht die letzten Schicksalsschläge, die wir verkraften mussten. Ich denke, dass mein Optimismus mit einer großen Portion Resilienz verbunden ist. Sonst würde ich heute nicht dastehen, wo ich nun mal bin.

Werte spielen in Ihrem Leben eine zentrale Rolle, wie zeigt sich das im täglichen Leben?

Ich habe auch erst spät begriffen, welche Werte mich antreiben. Tatsächlich bin ich durch Stefan Merath und seinem Buch »Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer« darauf gekommen, mich intensiver mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Meine Frau und ich haben dann wie in seinem Buch beschrieben anhand von wichtigen Entscheidungen in unserem Leben unsere fünf Kernwerte herausgearbeitet. Das haben wir dann auch für unsere Agentur gemacht. Es war ein sehr wichtiger und sehr intensiver Prozess, der uns aber weitergebracht hat. Es ist schon erstaunlich, dass die wirklich wichtigen Entscheidungen in unserem Leben in der Regel durch zwei, drei Werte bestimmt werden.

Wie würden Sie denn einem Kind die Bedeutung von Werten, von einer Wertorientierung erklären?

Gar nicht. Es gibt nur zwei Wege, Kindern Werte näher zu bringen: Ich lebe sie täglich vor und ich transportiere sie über Geschichten. Deshalb ist schon ganz frühes Vorlesen so wichtig für Kinder, denn sie sind neugierig und es entwickeln sich oft schöne Gespräche über die gerade gehörten Geschichten. Aber noch wichtiger ist das Vorleben. Wenn ich möchte, dass meine Kinder lernen, Verantwortung zu übernehmen, ich aber mich bei jeder Gelegenheit herausrede, dann kann das nichts werden. Übrigens kann sogar Architektur Werte vermitteln. Wenn in einer Schule die Kinder ständig zur Ordnung angehalten werden, aber gleichzeitig die Schultoiletten ständig verdreckt und kaputt sind, dann gibt es bei den Kindern schnell entsprechende Konflikte. Es ist nicht kongruent.

Sind Sie ein neugieriger Mensch? Wenn ja, wie zeigt sich das konkret?

Ich bin extrem neugierig. Aus diesem Grund bin ich dann letztendlich Grafiker geworden. Es war für mich immer spannend und aufregend, neue Kunden mit ihren Produkten und Dienstleistungen kennen zu lernen. Ich habe mal für einen Hersteller von Gelenkwellen gearbeitet. Ich schaue mir heute noch interessiert Traktoren an, mit welchen Gelenkwellen die ihre Geräte antreiben. Als wir mit unseren Kindern mal auf einem Bauernhof Ferien gemacht haben, konnte ich mit dem Besitzer sogar darüber fachsimpeln. Ich kann mir für beinahe jedes Thema begeistern und finde es spannend, dahinter zu schauen. Dazu kommt, dass ich schon ganz früh sehr viel gelesen habe und das mache ich heute immer noch. Ich liebe es zu lesen. Mich interessieren z. B. auch immer Biografien von Persönlichkeiten. Da kann ich direkt zwei empfehlen, einmal »Sturmwarnung« von Kapitän Schwandt und »Unverkäuflich« von Bobby Dekeyser, beide im Ankerherz-Verlag erschienen.

Bei all Ihren unterschiedlichsten und auch zahlreichen Projekten, wie gelingt es da die Balance zu finden bzw. zu halten?

Meine Kinder erden mich immer wieder. Sie sind mit meiner Frau das Wichtigste in meinem Leben und ich würde nie meinen Beruf oder meine Karriere über sie stellen. Auch als ich das Buch geschrieben habe war es mir immer wichtig, meinen Kindern noch vorzulesen, mit Ihnen zu spielen oder sie ins Bett zu bringen. Außerdem besuche ich regelmäßig Workshops von Ariel und Shya Kane, zwei außergewöhnliche Menschen aus Amerika. Coach ist nicht der richtige Ausdruck für das, was sie machen, aber bei ihnen habe ich gelernt, dass ich immer nur eine Sache machen kann. Wenn ich arbeite, dann bin ich genau dort an der richtigen Stelle und wenn ich Zeit mit meinen Kindern verbringe, dann bin ich auch dort genau richtig. Viele Menschen machen etwas und sind aber mit ihrem Kopf ganz woanders. Früher ist mir das oft passiert und es hat mich letztendlich nur blockiert und meine Energie geraubt.

Was bedeutet Glück für Sie?

Die Abwesenheit von Unglück. Wobei es das eine ohne das andere nie geben wird.
Glück bedeutet für mich in der Lage zu sein, dass anzunehmen, was das Leben mir gibt. Vieles kann ich gestalten, manches passiert einfach und ich habe keinen Einfluss darauf. Ich kann das Lachen meiner Kinder genießen, ohne mir darüber Gedanken zu machen, was morgen sein wird. Ich kann mich über Lob an meinem Buch freuen, ohne dass mir Kritik daran den Boden unter die Füße wegzieht.

Was würde der Welt abgehen, wenn es Sie nicht geben würde?

Ein weiterer Missionar ;o)

Was ist eigentlich das Schönste bei Ihrer Arbeit?

Die Möglichkeit, viele interessante und spannende Menschen kennen zu lernen. Das ist die beste Möglichkeit, um sich weiterzuentwickeln. Ich liebe es, neue Meinungen und Ansichten zu erfahren und mich darüber auszutauschen.

Wer sind Ihre wichtigsten und stärksten Unterstützer bzw. Förderer?

Mit Sicherheit an erster Stelle meine Frau. Sie ist immer die erste Ansprechpartnerin, mit der ich mich über neue Ideen austausche und mit der ich sie dann auch weiterentwickle. Bei meinem Buch hat sie mir immer wieder geholfen, den roten Faden nicht zu verlieren und gab mir oft entscheidende Hinweise und Impulse. Meine Mitarbeiter halten mir den Rücken frei, in dem sie sehr selbstständig arbeiten. Es gab dann natürlich viele Menschen, von denen ich immer wieder lernen durfte. Einen Förderer in dem Sinne habe ich nie gehabt. Wenn überhaupt war es Stephanie Walter, meine Lektorin vom Campus Verlag. Sie hat an das Konzept des Buches geglaubt und mit mir am Exposé gearbeitet, so dass es letztendlich durch die Redaktionskonferenz angenommen wurde.

Wer baut Sie auf, wenn es einmal nicht so klappt?

Meine Frau ist immer für mich da, und es gibt ein paar wichtige Freunde. Meine Kinder können mich schnell zum Lachen bringen. Bis zu seinem Tod hat mir auch mein Vater immer gezeigt, dass er an mich glaubt. Ich komme aus einer klassischen Arbeiterfamilie, und ich war der Erste, der einen anderen Weg eingeschlagen hat. Deshalb war das ein wichtiger Punkt in meinem Leben. Er fehlt mir auch sehr.

Wohin wird Sie Ihre Arbeit noch bringen? Gibt es noch geheime Projekte?

Der nächste Schritt wird sein, einen Sinnstifter-Award ins Leben zu rufen und ich würde auch gerne einen Sinnstifter-Kongress veranstalten. Bildung ist für mich ein ganz wichtiges Thema und da werde ich mit Sicherheit in Zukunft noch mehr machen.

Haben Sie einen Tipp für unsere LeserInnen?

Wir alle können Sinnstifter sein. Es muss nicht immer die große Nummer sein, wie sich das viele vorstellen. Als Konsumenten haben wir eine große Macht und können viel bewirken. Wenn es beispielsweise in der Nähe einen »Unverpackt-Laden« gibt, dann kann jeder dort einkaufen gehen und Verpackungsmüll sparen. Muss es wirklich das neuste Handymodell sein oder reicht das Alte zum Telefonieren nicht noch aus? Und wenn dann ein neues ansteht, warum sich nicht mal ein Shiftphone oder ein Fairphone anschauen?

Haben Sie einen Wunsch?

Ich wünsche mir, dass möglichst viele Menschen mein Buch lesen und es schaffen, manche Dinge aus einer neuen Perspektive zu sehen. Ich wünsche mir wieder mehr Wertschätzung für andere und eine wertschätzende Kommunikation.

Haben Sie für unsere LeserInnen eine Buchempfehlung, einen webtipp, einen Tipp für einen inspirierenden Platz, …?

Ganz viele, da können Sie gerne die Literaturliste aus meinem Buch anhängen. Ich habe gerade Ken Robinson, »Wie wir alle zu Lehrern und Lehrer zu Helden werden« gelesen und war ganz begeistert. Jetzt muss ich mal schauen, was aus dem Bücherstapel als nächstes kommt. Als Webtipp finde ich immer www.gapminder.org von Hans und Ola Rosling gut, denn dort erhält man den gerade angesprochenen anderen Blick auf die Welt. Außerdem sind alle TED-Talks von den beiden absolut sehenswert. Gateway Gardens am Frankfurter Flughafen ist jetzt schon teilweise ein inspirierender Platz, wird es in Zukunft aber mit Sicherheit noch mehr werden, wenn alle Ideen dort umgesetzt wurden.

Wen sollten wir noch für „way to passion“ interviewen?

Alle Unternehmer aus meinem Buch kann ich empfehlen. Es sind alles Menschen mit sehr spannenden Geschichten die wirklich was zu erzählen haben. Seien es Amir Roughani Inhaber der Vispiron GmbH, der als Flüchtlingskind mit 11 Jahren nach Deutschland kam und heute erfolgreicher Unternehmer ist, oder Dirk Müller-Remus, der mit auticon ein Unternehmen gegründet hat, in dem zwei Drittel der Belegschaft Asperger-Autisten sind. Boris Thomas von Lattoflex kann großartig erzählen, Dr. Nikolaus Förster von Impulse ebenfalls, beide stehen wie Gerhard Kränzle von Gardeur für eine hohe Werteorientierung und einer herausragenden Unternehmenskultur. Gerade fällt mir noch René Cornette ein, ein Optiker aus Bonn Bad Godesburg. Ich habe noch nie einen Optiker erlebt, der Sehen so ganzheitlich betrachtet, wie er es tut. Er ist dazu noch Visualtrainer und hat mit seiner Kunst bereits vielen Menschen geholfen.

….gibt es sonst noch Geschichten, Erfahrungen die Sie uns erzählen wollen?!?!

Ich glaube es reicht nun. Ich schließe mit einem Zitat von einem unserer großen Lehrmeister der Zukunft für alle, die noch etwas vorhaben: »Tue es oder tue es nicht. Es gibt kein Versuchen«. So stammt von Meister Yoda. Und wer das für Blödsinn hält, der soll mal versuchen aufzustehen, wenn er gerade sitzt. Sie werden sehen, entweder man bleibt sitzen oder man steht auf. Und das ist bei allen Dingen im Leben, mit denen wir uns beschäftigen.

www.juergenschoentauf.com

Danke für die Fotos:
Manfred-Limbach
Klaudius -Dziuk
ArneHoffmann


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