Ute, Anneliese und Renate aka Helgas sind die Gründerinnen des jungen Unternehmens evasis edibles. Einerseits sind sie Freundinnen und andererseits ergänzen sie sich durch ihre unterschiedlichen Charaktere und die Art und Weise zu arbeiten und zu denken sehr gut.

Gemeinsam haben sie HELGA als das Einsteigerprodukt für Lebensmittel auf Basis von Algen entwickelt. Der Drang dazu kam einerseits aus ihren drei persönlichen Bedürfnissen: Allergien / Low-Carb-Ernährung / fleischlose Ernährung unter einen Hut zu bringen und andererseits aus dem Erkennen einer Marktlücke – gesunde & ansprechende Lebensmittel aus dem Superfood Alge zu entwickeln und zu vermarkten. Helga ist ihr erstes Produkt, viele weitere werden folgen.

Der Name leitet sich aus der Wortkombination „healthy algae“ zu deutsch gesunde Alge ab. Außerdem ist der Name schwedischen Ursprungs und bedeutet „die Glückliche, die Gesunde“. Nomen es omen: HELGA ist das erste Erfrischungsgetränk, das low-carb, vegan, natürlicher B12-Lieferant, entgiftend und prickelnd in einem ist. Das Produkt wird in Niederösterreich hergestellt und ist für alle gedacht, die sich etwas Gutes tun wollen.

Welche Leidenschaft treibt Euch an?

Einerseits der Wunsch ein kluges/schönes/gesundes Produkt zu machen, das Erkennen und Besetzen von Marktlücken, die regelmäßigen Erfolge (Innovationspreis „taste“ bei der größten Lebensmittelmesse, Markteintritt in Ö, DE, CH), der tolle Verlauf unserer Crowd Investing Kampagne, unsere Investoren, die hinter uns stehen und uns mit ihren Kontakten weiterbringen, Anfragen aus aller Welt, zufriedene Kundinnen und Kunden, nette Facebook-Postings, schöne Medienberichte, täglich eine frische HELGA im Büro, die Freude miteinander etwas zu bewegen, das Erkennen weiterer Marktlücken und die Freude, wenn wir in die Vergangenheit blicken und sehen, was sich seit gut einem Jahr getan hat, seid wir das erste Investor-Gespräch führen konnten.

Wann ist Helga entstanden?

Anneliese hat früher Algen für Biodiesel gezüchtet und dabei gesehen wie tolle Inhaltsstoffe Algen haben und dass sie für den Biodiesel viel zu schade sind, die Motivation Treibstoff für den Menschen statt Treibstoff für Maschinen hat dazu geführt HELGA als erstes Produkt zu entwickeln. Der Slogan „tanke Alge“ war geboren. Dies war im Frühjahr 2015.

Hat es dafür einen bestimmten Auslöser gegeben?

Ja, das Zusammentreffen mit Ute und Renate, gemeinsam haben wir dann noch das Business Modell und den „Look“ entwickelt und ewig am Prototypen gefeilt. Nach einem Jahr Produktentwicklung und der Zusage von mehreren Investoren sowie der Unterstützugn des Landes NÖ haben wir beschlossen, nun ist der Zeitpunkt reif, die GMbH zu gründen.

Warum ist es ein Getränk geworden?

Mit einem Getränk, das im Verhältnis noch relativ wenig Algen enthält, können wir auf verschiedensten Vertriebskanälen unterschiedliche Menschen erreichen und deren Vorurteile/Bedenken Algen zu essen, abbauen. Wenn die Akzeptanz da ist, können wir mit Folgeprodukten signifkante Beiträge zu einer Ressourcen-schonenderen Ernährung leisten.

Warum gerade dieses Projekt?

Wenn es wir nicht machen, macht es jemand anderer. Das Erkennen des Zeitgeistes: Superfood, vegane Lebensweise, Nachhaltigkeit, Low-carb-ERnährungsweise, Reginonalität, Entgiftung, Bedürfnis weniger süße Dinge zu sich zu nehmen.

Wo findest Ihr den Raum um Eure Leidenschaft ausleben zu können?

Derzeit noch ganz (banal) im siebten Wiener Gemeindebezirk und auf diversen Messen und Events, bei denen wir HELGA den Menschen vorstellen.

Worauf verzichtet Ihr, um Eure Leidenschaft ausleben zu können?

Leider auf sehr viel Freizeit, Sport, Kunst, Zeit mit FreundInnen/Familie. Das Wissen, dass die ersten Jahre die härtesten sind und dass wir das für uns selber machen, treibt uns an.

Was ist eigentlich das Schönste bei Eurer Arbeit?

Die positiven Reaktionen von unseren Kundinnen und Kunden.

Wie denken Eure Freunde über Euer Engagement, über Eure Umtriebigkeit?

Die meisten sehr positiv. Gerade jetzt während der Crowd Investing Kampagne können wir es sogar sehen, dass sie uns ihr Geld geben, im Vertrauen, dass wir es vermehren.

Wie habt Ihr zueinander gefunden?

Anneliese und Renate kennen sich über die Arbeit mit den Algen in der vorherigen Firma. Ute und Renate sind schon lange Freundinnen und haben schon über Geschäftsideen nachgedacht, die Alge und deren wunderbare Wirkstoffe haben dann überzeugt, daraus ein Projekt umzusetzen.

Wer sind Eure wichtigsten und stärksten Unterstützer?

Einerseits Familie, Partner und Freunde, andererseits unsere Investoren, die bei Gesellschaftsgründung gleich mit eingestiegen sind und drittens unsere Kundinnen und Kunden, die für regelmäßige Nachfrage sorgen.

Wer baut Euch auf, wenn es einmal nicht so klappt?

Unsere Helga. Ihr B12 stärkt unsere Nerven, außerdem sind wir zu dritt und können uns gegenseitig motivieren, in dem wir uns ansehen, was wir bereits alles geschafft haben und was noch auf uns wartet. Da ist keine Zeit Trübsal zu blasen.

Wohin wird Euch diese Arbeit noch bringen?

Das ist schwierig vorherzusehen. Sie hat uns jedenfalls schon auf das Cover des Forbes Magazin gebracht. Vielleicht wäre das Cover der NY-Times noch anzustreben 😉
Jedenfalls sicher auf viele Messen und Kundenbesuche potentieller Zielmärkte. Außerdem im nächsten Jahr sehr viel nach Deutschland, ein Markt der Schwerpunkt-mäßig 2016 bearbeitet wird.

Was würdet Ihr machen, wenn es alle diese Projekte, Herausforderungen nicht geben würde?

Algen für Biodiesel züchten, Pläne für Häuser zeichnen, Projektmanagement Tätigkeiten ausüben

Gibt es bestimmte Themen die Euch besonders interessieren?

Anneliese mag Nerdiges, Pulverschnee und Sonnentor-Gewürze, Ute mag Nähmaschinen, Baustellen und Ausflüge, Renate mag Nagellack, Soziologie und Orchideen. Wir alle interessieren uns für Gesundheit, Natur, Reisen in fremde Länder.

Habt Ihr Tipps für unsere LeserInnen?

Uns gibt es noch zu kurz, um bereits Weisheiten zu verbreiten. Eine Erfahrung, die wir schon gemacht haben, ist, dass du auf dem richtigen Weg bist, wenn dich genügend Leute für deine Ideen auslachen.

Habt Ihr einen Wunsch?

Ach, sehr viele. Einen positiven Abschluss der Crowd Investing Kampagne, Schnee zu Weihnachten, ein erfolgreiches neues Jahr 2016, einen erfolgreichen Markteintritt in den USA, eine Akzeptanz des neuen Produktes, das wir heuer entwicklen werden.

Idee, wen sollten wir noch interviewen?

Simon xie hong. Der chinesische Koch mit seinen ON-Lokalen. Er war bei uns in der Produkt-Entwicklung involviert und hat sicher viel zu erzählen von seiner austro-chinesischen Fusion-Küche.

www.hallohelga.at